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Deutscher Hörbuchpreis 2018 in der Kategorie »Beste Interpretin«
Valery Tscheplanowa

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Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war
Paulus Hochgatterer
Audio Media Verlag / BR
Valery Tscheplanowa
Hörbeispiel:

Kurzbeschreibung:
Auf einem Bauernhof in der österreichischen Provinz treffen im März 1945 mehrere Kriegsschicksale aufeinander: Der 13-jährigen traumatisierten Nelli, die sich an nichts erinnert, hat Familie Leithner ein neues Zuhause gegeben. Auf seiner Flucht gelangt auch der junge Russe Michail auf den Hof, der ein geheimnisvolles Gemälde bei sich trägt. Zwischen Nelli und Michail entwickelt sich eine zarte Freundschaft, bis drei Wehrmachtssoldaten auftauchen. Paulus Hochgatterers Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit auf dem Hof seines Großvaters.

Begründung der Preisträgerjury:
Wer die Theaterschauspielerin Valery Tscheplanowa jemals auf der Bühne erleben durfte, weiß, warum die Wahl als Beste Interpretin auf sie gefallen ist. Spielen ist für sie immer und ganz besonders auch: sprechen. Mit verzaubernder Stimme sagt sie alles, was zu sagen ist. Dabei bleibt sie dem Text in all seiner Vagheit treu, vermag ihn aber dennoch mit feinen und leisen Beobachtungen zu durchsetzen. Intensiv wie ein Kammerspiel.

Begründung der Nominierungsjury:
Mit zart rauchiger Stimme nimmt Valery Tscheplanowa den Hörer mit auf eine hochpoetische Textreise. Eine Erzählung, die immer wieder die Perspektive wechselt, so viele Fragen offenlässt und deren interpretatorische Brillanz den Zuhörer sehnsuchtsvoll auf ein glückliches Ende der Geschichte hoffen lässt. Kein Überzeichnen, keine Dialektversuche, das Kind nicht kindisch – ganz nah am Geschehen taucht der Hörer in die schwer zu verkraftenden Kriegserlebnisse ein.

Valery Tscheplanowa, 1980 im russischen Kasan geboren, kam mit 8 Jahren nach Deutschland und lebte vorwiegend in Kiel. Mit 17 ging sie nach Dresden, um Tanz an der Palucca-Schule zu studieren. An der Berliner Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst belegte sie 1999 das Fach Puppenspiel und wechselte nach drei Semestern zur Schauspielausbildung, die sie im Jahr 2005 abschloss. Bereits als Studentin stand sie auf der Bühne des Deutschen Theater in Berlin, wo sie bis Sommer 2009 festes Ensemblemitglied war. Als Theaterdarstellerin kennt sie auch die Bühnen vom Schauspiel Frankfurt, Residenztheater München und von der Volksbühne Berlin. Dort arbeitete sie u. a. mit Dimiter Gotscheff, Jürgen Gosch, Frank Castorf, Michael Thalheimer, René Pollesch, Andreas Kriegenburg und Hans Neuenfels.

Valery Tscheplanowa wurde bereits vielfach ausgezeichnet, u.a. 2014 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis, 2015 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und 2017 mit dem Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste sowie als "Schauspielerin des Jahres" ("Theater heute").

Valery Tscheplanowa

©Stefan Klüter

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