Deutscher Hörbuchpreis 2009 in der Kategorie »Das besondere Hörbuch / Klanggestaltung«

Reise ans Ende der Nacht
Louis-Ferdinand Céline
der hörverlag/München
Hörbeispiel:

Kurzbeschreibung:
Wahrscheinlich wird sie ewig dauern, die Reise des Kriegsfreiwilligen, Armenarztes, Weltverächters Ferdinand Bardamu ans Ende der Welt. Dorthin, wo es keinen Grund zur Hoffnung mehr gibt, kein menschliches Gefühl, keinen Fortschritt, sondern nur den klaren Blick ins Nichts. Reise ans Ende der Nacht ist ein Schrei nach Gerechtigkeit, gegen die Verkommenheit einer Welt, die ihre Rechnungen auf Kosten der Armen begleicht, in der Grausamkeit, Hass, Egoismus und Bereicherung das Leben bestimmen.

Jurybegründung:
"Die Produktion besticht durch ihr beeindruckend konsequentes, dabei vielschichtiges klanggestalterisches Konzept: Die anfangs folkloristisch anmutende Komposition des Berliner Künstlers Zeitblom erfährt eine mehr und mehr minimalistisch-unterkühlte Umdeutung und nimmt sowohl Protagonisten als auch Hörer mit auf eine faszinierende Reise ins Leere."

Ulrich Lampen, geboren 1963 in Werl (Westfalen), studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Freiburg. Nach seiner Ausbildung zum Hörspielregisseur beim SWF in Baden-Baden, war er von 1992 bis 1999 fester freier Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des SWR als Regisseur und Produktionsleiter. Seit 1999 arbeitet er als freier Regisseur für die Feature- und Hörspielabteilungen der ARD und für DLR Berlin. Ulrich Lampen lebt in Straßburg.

Ulrich Lampen

(Bild: privat)


Zeitblom ist in Rosenheim geboren und lebt in Berlin. Der Bassist, Komponist und Produzent macht Musik für Theater, Tanz, Film, Installationen und Radio-Hörstücke (Deutscher Hörspielpreis 2001) und hat zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt „Sweeter as the years roll by“ mit seiner Band „Heaven And“.

Zeitblom

© Kai von Rabenau


Angelika Haller
hat 1977 in Nürnberg an der SRT die Ausbildung zur Tontechnikerin abgeschlossen. Ihre erste Anstellung war in Stuttgart beim damaligen SDR. Nach 14 Jahren wechselte sie nach München zum BR. Dort arbeitet sie in der "Produktion Wort" und wirkt bei vielen interessanten Hörpiel-und Featureprojekten mit, z.B. "Zauberberg" oder "Föhrenwald".

Angelika Haller

(Bild: privat)


Hans Scheck ist seit 1974 beim Bayerischen Rundfunk (Hörfunk) angestellt und ist seit etwa 10 Jahren ausschließlich im Bereich Hörspielproduktion tätig. Er arbeitete mit vielen wichtigen Regisseuren zusammen. Über Ulrich Lampen sagt er: „Sein Spieltrieb, seine Experimentierfreudigkeit und sein feinsinniges und stilsicheres Gespür für Mischungen ist immer eine besonders reizvolle Herausforderung für die Tontechnik.

Hans Scheck

(Bild: privat)

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