Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2012 in der Kategorie
»Bestes Kinderhörbuch«

Die Füchse von Andorra
Marjaleena Lembcke
Der Audio Verlag/ WDR / SWR
Hörbeispiel:

Kurzbeschreibung:
Es ist sehr schön, ein Vierling zu sein, so wie Sophie. Trotzdem träumt die Zehnjährige von einer Freundschaft mit der mutigen Alice, deren Leben vollkommen anders zu sein scheint als ihr eigenes. Erst als Sophies Mutter sich zurückzieht, immer trauriger wird und schließlich in eine Klinik kommt, erfährt Sophie: Alice hat ähnliche Probleme wie sie selbst. Da nähern sich die beiden Mädchen einander an.

Begründung der Kinderjury von 

„Die Füchse von Andorra“ erzählt zwei Geschichten: eine über Freundschaft und eine über Familie. Die Erzählerin, das Mädchen Sophie, ist ein Vierling, hat also drei gleichaltrige Geschwister, die immer (für sie) da sind. Trotzdem wünscht sie sich eine beste Freundin – ihre Klassenkameradin Alice, die so mutig anderen die Meinung sagt. Die zweite Geschichte handelt von der Krankheit von Sophies Mutter. Sie leidet an Depressionen, die sie immer sehr traurig werden lassen. Das ist nicht leicht für Sophie und ihre Familie. Man taucht richtig ein in das Hörspiel. Das liegt an den guten Sprechern und an passenden Geräuschen und Musik. Besonders gelungen sind die Dialoge, die Personen reden so, wie in Familien heute gesprochen wird.
Es ist eine realistische Erzählung, so könnte es sich wirklich ereignen. Zum Glück geht am Schluss alles gut aus! Bis dahin ist es sehr bewegend und anrührend. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Man beginnt selbst zu überlegen, was man an seinem eigenen Leben, seiner Familie liebt – oder eben nicht. Und wie es sich wohl anfühlt, wenn eine Krankheit so traurig macht. Vielleicht fehlt einigen Hörern Spannung oder Action, so ging es uns Jungs in der Jury. Besonders wichtig war uns als Kinderjury aber, dass „Die Füchse von Andorra“ zu unserer Kategorie passt, wir sollten das beste Kinderhörbuch auswählen. Und diese Produktion ist etwas für viele Kinder: 8-Jährige können die Handlung gut verstehen, aber auch 12-Jährige werden die Geschichte nicht langweilig finden.

Begründung der Nominierungsjury:
Das Hörspiel versteht es, ein schwieriges Thema behutsam für Kinder und Jugendliche aufzubereiten. Von Anfang an nimmt die ebenso glaubwürdig wie undidaktisch erzählte Geschichte junge und auch erwachsene Zuhörer gefangen. Trotz aller Düsternis schafft sie es in bewundernswerter Weise, Zuversicht zu verströmen und Mut zu machen.

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