Kurzbeschreibung:
Dass sie sich jeden Tag mit Freunden zum Skaten auf dem Skatepark trifft, ist für die 17-jährige Ari von existenzieller Bedeutung. Nach einer turbulenten Kindheit lebt sie allein mit ihrem Vater Bob, macht eine Malerlehre und fühlt sich ihren Kumpels zugehörig. Doch dann taucht ein neuer Junge im Skatepark auf und Aris Mutter kommt zurück in die Stadt. Ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt: Ist sie wirklich glücklich mit ihrer Rolle als „Kumpel“? Und hat ihre Mutter eine zweite Chance verdient?
Begründung der Nominierungsjury:
Eva Rottmann ist die perfekte Stimme für ihren eigenen Roman. Wenn Ari auf ihrem Skater steht und losfährt, verleiht sie dem Text einen spürbar körperlichen Rhythmus und Schwung. Die jugendliche Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft findet in ihrer Stimme einen ganz eigenen Sound. Mal einfühlsam, mal rasant, mal wütend, immer mit viel Artikulationsfreude und Empathie erleben wir die Höhen und Tiefen des Teenagerlebens. Das ist großes Sprechtheater: eine Jugendsprache zu benutzen, die nicht bemüht oder aufgesetzt wirkt, sondern authentisch.